Wohnformen

Gemeinschaftliches Wohnen kann viele unterschiedliche Formen annehmen. Diese Formen hängen vom Bedürfnis der Menschen ab, werden aber auch vom verfügbaren Grundstück oder Gebäude, vom finanziell Leistbaren und vom organisatorischen Rahmen mit beeinflusst. Neben der Grundstückssuche ist das Finden der passenden Wohnform meist die Hauptaufgabe jeder Wohnprojekt-Gruppe. Sie bedarf in der Regel sachkundiger Begleitung. Stellt die Gruppe sich darauf ein, dass die Suche nach der Wohnform ausreichend Zeit benötigt, werden die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner ihr Ziel mit weniger Stress erreichen können, als es beispielsweise unter Zeitdruck möglich ist.

In den vergangenen rund 30 Jahren haben sich in Europa eine ganze Reihe verschiedener Wohnformen entwickelt. Daraus ist ein reichhaltiger Erfahrungsschatz entstanden. Auf ihn können neue Gruppen aufbauen. Zu beobachten ist dabei, dass die Formen des gemeinschaftlichen Wohnens durchaus vom kulturellen Umfeld eines Landes beeinflusst werden und – je nach Region – die Form von Wohnprojekten unterschiedliche Schwerpunkte hat. Und es gibt auch Situationen, bei denen erst wenig Erfahrungen mit Wohnprojekten und deren Eingliederung in die Wohnungwirtschaft vorhanden sind. Luxemburg ist ein Beispiel dafür.

Cluster-Wohnungen

Cluster-Wohnungen fügen mehrere individuelle und räumlich knapp bemessene Wohnungen zusammen und belegen meist den Raum einer abgegrenzten Etage. Gemeinschaftsräume zum Aufenthalt, zum Kochen oder für Freizeitaktivitäten ergänzen den individuellen Wohnraum um Platz für gemeinsame Aktivitäten. Cluster-Wohnungen führen meist Alleinlebende, Paare ohne Kinder und ältere Menschen zusammen. Details dazu finden Sie auf der Seite Cluster-Wohnungen.