Mitmachen und wohnen auf dem Kirchberg
Wohnen und Arbeiten im Zentrum Europas – Reimerwee Luxemburg Am Reimerwee, in Luxemburgs Wirtschaftszentrale auf dem Kirchberg-Plateau entsteht ein Wohnprojekt...
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Wohnprojekt Pferdemarkt-Quartier in Eckernförde – Freie Wohnungen: Das Pferdemarkt-Quartier bietet Mitwohn-Gelegenheiten im Eigentum an. Im Altbauteil ist aktuell eine Wohnung...
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Wohnen bringt heute für viele Menschen auch Isolation mit sich. Denn in Europa leben in nur rund einem Viertel aller Wohnungen Familien mit Kindern. Alleine oder zu zweit zu leben ist also überwiegend der Normalzustand.
Doch die soziale Verankerung und Bindung sowie die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sind wesentliche Grundbedürfnisse des Menschen. Werden sie unzureichend erfüllt, verliert die Wohnung einen Teil ihrer Aufgabe als Ort des Lebens. Sie wird zum Schlafquartier, verödete Stadtviertel ohne Anreize für eine positive Lebensgestaltung sind die Folge. Mehr auf der Seite Einzelwohnung.
Das Verfahren der Konzeptvergabe ist eine Ausschreibung, die sich speziell an Wohnprojekte und Baugemeinschaften richtet. Den Zuschlag bekommt das Projekt, das im Vergleich das beste Konzept für das gemeinschaftliche Wohnen am ausgeschriebenen Standort vorlegt. Kriterien sind in der Regel die Rücksichtnahme auf soziale Aspekte, Mischung von Altersklassen und Herkünften der Bewohnerschaft und Mischung verschiedener Formen des Wohnens samt Integration wirtschaftlicher und kultureller Aktivitäten. Anders als bei einer Investorenausschreibung verlangt das Konzeptverfahren in der Regel keine fertigen Architekturplanungen. Sie werden erst nach dem Zuschlag ausgearbeitet, genau so, wie das endgültige Finanzierungskonzept. Damit wird Rücksicht darauf genommen, dass die Projekte in der Regel nicht die Möglichkeit haben, kostenintensive Vorleistungen zu erbringen, die verlorengehen, sollte die Bewerbung nicht erfolgreich sein.
Wohnprojekte ersetzen Anonymität und Beliebigkeit beim Wohnen durch das soziale Modell des Miteinanders. Sie orientieren sich an den positiven Wirkungen, die sich aus der Vernetzung mit Nachbarn und Umgebung ergeben. Durch sorgfältige Auswahl der Mitbewohnerinnen und Mitbewohner schon vor dem Einzug, durch Flächen für gemeinsame Aktivitäten und durch das Einbeziehen auch von Menschen ausserhalb des Hauses decken sie das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer stabilen Bezugsgruppe ab. Eine Bezugsgruppe, die sich auf menschlichem Miteinander, statt auf elektronische Kommunikation gründet.